Chunradus

Wer war Chunradus von Haimburg

Chunradus war die wohl bedeutendste Persönlichkeit aus dem mittelalterlichen Adelsgeschlecht der Haimburger. In den Jahren von 1368 bis 1381 war er der 35. Bischof von Regensburg.

Er zählte zu den eifrigsten Regensburger Bischöfen des Spätmittelalters. So hat er sich vor allem um den Fortgang des Dombaus verdient gemacht.

Wie opferbereit er war, geht unter anderen daraus hervor, dass er seinen ererbten Anteil am Schlossgut von Haimburg an das Regensburger Bistum verpfändete.

„Er lebte auf bescheidenstem Fuße, um die Sünden seiner Vorfahren und des raublustigen, habgierigen Adels zu büßen” (F. Janner).

So ist auch das Grabmal von Bischof Chunradus im Regensburger Dom zu finden. Im südlichen Seitenschiff befindet sich der älteste Grabstein des Domes, der das Andenken an unseren Bischof aus Haimburg bis in die Gegenwart erhält.

Zitiert nach: Michael Odorfer: „Sindlbacher Lesebuch”, 1981